| Der
Rennsteig |
| Der Rennsteig befindet sich 300m entfernt
vom Hotel, der "Alte Bahndamm" führt Sie direkt vom
Rennsteig zum WALDHOTEL "Rennsteighöhe" und nach
weiteren 800 m zu dem Ortsteil Allzunah wieder auf den Rennsteig. |
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Auf Bergesscheiteln läuft ein alt'
Geleise, oft ganz verdeckt vom Farnkrautüberschwung;...ein
Bergpfad ist's! Die Städte flieht er und keucht zum Kamm des
Waldgebirgs hinauf, durch Laubgehölz und Tannendunkel zieht
er und birgt im Dickicht seinen scheuen Lauf...
Der Rennsteig ist's die alte Länderscheide, die von der Werra
bis zur Saale rennt...
(Victor Scheffel) |
| Seit vielen Jahrhunderten sind Kelten, Franken und
Thüringer, sind Soldaten, Kaufleute, Pferdehirten, Puppenmacher,
Holzschnitzer, Maler, Dichter und Touristen diesen Höhenweg
entlanggeschritten, gerannt und gewandert - aus kriegerischen oder
wirtschaftlichen Gründen. Aus Neugierde, Abenteuerlust und
aus Freude an der Schweigsamkeit der Natur beiderseits des Pfades. |
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| Vom Mittellauf der Werra bis zum Oberlauf
der Saale zieht der Rennsteig als Höhenweg über den Kamm
des Thüringer Waldes und des angrenzenden Thüringer Schiefergebirges,
bis in den nördlichen Frankenwald. Der Rennsteigwanderer begegnet
an vielen Stellen seiner Wanderung der Geschichte dieser Landschaft.
Er lernt Flur- und Forstorte mit ihren überlieferten Namen,
Grenzsteine mit den Hoheitszeichen vergangener Mächte, geschichtliche
Schauplätze und bauliche Denkmäler vergangener Zeiten
kennen. |
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Heute ist der Rennsteig einer der beliebtesten und
bekanntesten Wanderwege Thüringens - mit einer Länge von
168 km von Hörschel bei Eisenach bis Blankenstein an der Saale.
Und wenn Sie sich heute auf den Weg machen, um in mehreren Etappen
diese Landschaft zu erwandern, so möchten wir erinnern:
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| Jeder, der sich auf die Rennsteigtour
begibt, sollte daran denken - dieser Bergpfad ist nicht nur ein
von alten Markierungszeichen begrenztes Zeugnis deutscher Geschichte
- ist nicht nur ein Wanderweg, wie man ihn so ursprünglich
und verschiedenartig sonst kaum findet, wild, mit tief in den Stein
gefressenen Pfaden, beschwerlich mit steilen Anstiegen, still, mitten
im einsamen Wald, gezähmt, auf wenigen Kilometern Asphaltstraße,
fliehend über formschöne, grasbewachsene Hügel des
Schiefergebirges - er ist ein Pfad, der Unbekanntes und längst
vergessen Geglaubtes vor das Auge des Wanderers führt und auf
dessen Gipfeln und in dessen Waldesschweigen mancher sich selbst
wieder entdeckt. |
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